Social Business
GOOD wear ist ein Social Business
Die Maxime von GOOD wear ist es, biologisch und fair produzierte Kleidung zu verbreiten!
Alle Ressourcen richten sich nach diesem Unternehmenszweck.
1. Wir arbeiten nicht gewinnmaximierend.
2. Gewinne werden zu 100% reinvestiert, nicht dem Unternehmen entnommen.
3. Sozialinvestoren von GOOD wear erhalten keine finanzielle Dividende.
Was GOOD wear zu einem Social Business macht
Ein Social Business ist ein Unternehmen. Es arbeitet nach unternehmerischen Grund- sätzen mit dem entscheidenden Unterschied, dass ein Social Business gegründet wird, um einen gesellschaftliches "Problem" zu lösen.
Mit GOOD wear wollen wir bio und faire Kleidung möglichst vielen Menschen zugänglich machen, um so die damit einhergehenden positiven Auswirkungen auf Mensch und Umwelt auszuweiten.
Konkret bedeutet es, dass einerseits bessere Arbeitsbedingungen für Bauern und Textilarbeiter gefördert werden, beispielsweise durch faire Löhne und gesundheits- schützende Arbeitsumgebungen.
Andererseits werden z.B. durch ökologische Landwirtschaft, den Einsatz Erneuerbarer Energien und verantwortungsvolles Ressourcenmanagement zahlreiche positive Auswirkungen auf die lokale und globale Umwelt wirksam; wie beispielsweise die nachhaltige Bodenbewirtschaftung, Vermeidung von CO2 Emissionen oder Einsparung wertvoller Wasserressourcen.
Kurz gesagt: GOOD wear unterstützt den Wandel der Textilindustrie hin zu einer nach- haltigen, zukunftsfähigen Branche.
Auch ein Social Business erwirtschaftet Gewinne, jedoch sind diese zweitrangig und werden zu 100% in das Sozialunternehmen reinvestiert. Die Gewinne dienen dem Social Business zur Behebung des gesellschaftlichen "Problems" und werden nicht wie bei gewinnmaximierenden Unternehmen ausgeschüttet.
Die 7 Prinzipien für Social Business von Prof. Yunus
Begründer der Social Business Philosophie ist Prof. Muhammad Yunus, Friedensnobel- preisträger 2006 und Gründer der Grameen Bank.
Beim Weltwirtschaftgipfel 2009 in Davos hat er folgende 7 Prinzipien für "Grameen Social Business" aufgestellt:![]()
1. Das Unternehmensziel ist die Überwindung von Armut, oder eines oder mehrerer Probleme (wie Bildung, Gesundheit, Zugang zu Technologie und Umweltschutz) die Menschen und die Gesell- schaft bedrohen, Gewinnmaximier- ung ist nicht Unternehmensziel
2. Finanzielle und ökonomische Nachhaltigkeit
3. Investoren erhalten ausschließ- lich ihren Investitionsbetrag zurück. Darüber hinausreichende Dividenden werden nicht ausge- schüttet
4. Der nach den zurückgezahlten Investitionen erwirtschaftete Profit verbleibt im Unternehmen und dient der Expansion und Ver- besserung
5. Ökologische Nachhaltigkeit
6. Mitarbeiter werden gemäß Marktniveau entlohnt, aber unter besseren Arbeitsbedingungen be- schäftigt.
7. ... mach es mit Freude!
Quelle: http://de.grameencreativelab.com/social-business/die-7-prinzipien.html


